Hohe Kosten durch ineffiziente Meetings

Viele Unternehmen halten regelmäßig Meetings, oft ohne klare Ziele. Laut einer Analyse des Handelsblatts laufen viele dieser Besprechungen ins Leere, verursachen aber erhebliche Kosten. Der Grund: Jede Stunde, die Mitarbeiter in Konferenzen verbringen, schlägt mit den durchschnittlichen Lohnkosten pro Stunde zu Buche – und das multipliziert sich schnell, je größer das Team. Mit einem neuen Online-Rechner ermöglicht das Handelsblatt Unternehmen, die tatsächlichen Kosten einzelner Meetings zu ermitteln. Einfach Teilnehmerzahl, Dauer und durchschnittliche Gehälter eingeben – schon zeigt sich, wie viel eine Besprechung wirklich kostet.

Was bedeutet das für Bauunternehmen?

Für Bauunternehmen, in denen Zeit oft knapp und teuer ist, kann ineffiziente Kommunikation teuer werden. Auf Baustellen zählt jeder Handgriff, und Führungskräfte sowie Projektmanager sind oft zwischen Büro, Baustelle und Meetings unterwegs. Wenn Besprechungen nicht zielführend sind, geht wertvolle Kapazität verloren – besonders in Phasen mit engen Terminplänen oder Personalmangel. Daher sollten auch im Baugewerbe Besprechungen gezielt geplant und moderiert werden. Klare Agenda, feste Dauer und dokumentierte Ergebnisse steigern die Effizienz deutlich.

Praxisbeispiel

Stellen Sie sich ein wöchentliches Teammeeting mit sechs Mitarbeitern vor, darunter zwei Führungskräfte. Bei einer Dauer von 90 Minuten und einem durchschnittlichen Stundenlohn von 60 Euro summieren sich die Kosten auf über 500 Euro pro Meeting – mehr als 25.000 Euro pro Jahr. Ohne greifbaren Output ist das eine teure Gewohnheit.