Bund startet Förderprogramm für Schwimmausbildung

Der deutsche Bund stellt 20 Millionen Euro bereit, um die Schwimmfähigkeit von Grundschulkindern zu verbessern. Laut aktuellen Erhebungen kann mehr als die Hälfte der Kinder am Ende der Grundschulzeit noch nicht sicher schwimmen. Um diesem Trend entgegenzuwirken, werden nun gezielt Mittel an Schwimmverbände und Hilfsorganisationen vergeben, die Programme zur Schwimmausbildung entwickeln und umsetzen.

Förderung für Verbände und Organisationen

Die finanzielle Unterstützung soll es ehrenamtlichen und professionellen Anbietern ermöglichen, flächendeckende Schwimmkurse anzubieten. Besonders in städtischen Ballungsräumen mit begrenztem Zugang zu Schwimmbädern oder in Regionen mit maroder Infrastruktur soll das Angebot ausgeweitet werden. Die Mittel können unter anderem für Trainerausbildung, Materialbeschaffung und die Organisation von Kursen verwendet werden.

Was bedeutet das für Bauunternehmen?

Die Fördermaßnahme könnte indirekt auch Auswirkungen auf die Bauwirtschaft haben. Viele Schwimmbäder befinden sich in Sanierungsstau, sodass Investitionen in die Modernisierung und den Neubau von Bäderinfrastrukturen notwendig werden. Kommunen könnten in den kommenden Jahren verstärkt Bauprojekte im Bereich öffentlicher Bäder ausschreiben. Bauunternehmen mit Erfahrung in der Sanierung oder dem Neubau von Schwimmstätten sind hier gefragt.