Acemoglu warnt vor tiefer Wirtschaftskrise

Der US-amerikanische Ökonom und Nobelpreisträger Daron Acemoglu sieht bei einer Fortsetzung der Politik von Donald Trump erhebliche Risiken für die globale Wirtschaft. In einer aktuellen Einschätzung beschreibt er einen „Zerstörungskurs“, der zu einer tiefen Krise führen könnte. Besonders betroffen wären demnach junge Menschen, denen Acemoglu mit dem Satz „Ich möchte heute nicht jung sein“ eine düstere Zukunft prognostiziert.

Politik als wirtschaftlicher Risikofaktor

Acemoglu kritisiert vor allem protektionistische Handelspolitik, politische Polarisierung und institutionelle Schwächung. Solche Entwicklungen untergruben das Vertrauen in Märkte und staatliche Rahmenbedingungen – ein gefährliches Szenario für Investitionen und langfristige Planung. Gerade in kapitalintensiven Branchen wie dem Bauwesen wirken sich solche Unsicherheiten unmittelbar auf Projektentscheidungen aus.

Was bedeutet das für Bauunternehmen?

Internationale Spannungen, Zölle und wirtschaftliche Instabilität können auch deutsche Bauunternehmen treffen – etwa über steigende Materialpreise oder unsichere Lieferketten. Zudem könnte eine globale Konjunkturschwäche Auftragseingänge im Hoch- und Infrastrukturbau verlangsamen. Unternehmen sollten daher ihre Risikovorsorge stärken und auf wirtschaftliche Volatilität reagieren können.