Von der TV-Show zum Milliarden-Exit?

Alexander und Benjamin Michel wurden bundesweit bekannt, nachdem sie ihre Haushaltsbuch-App in der Sat.1-Show „Die Höhle der Löwen“ präsentierten. Mit Unterstützung von Investor Carsten Maschmeyer bauten sie das Unternehmen zu einer der erfolgreichsten FinTech-Gründungen im deutschsprachigen Raum aus. Nun, Jahre nach dem ersten Deal, planen die Gründer einen möglichen Exit. Laut Informationen des manager magazin laufen bereits Gespräche über einen Verkauf. Die Anteilseigner erwägen verschiedene Szenarien – von strategischen Partnern bis hin zu Finanzinvestoren. Die Bewertung des Unternehmens soll dabei deutlich über 250 Millionen Euro liegen.

Was bedeutet das für Bauunternehmen?

Der geplante Verkauf zeigt, wie wertvoll digitalisierte Geschäftsmodelle heute sind – besonders solche, die Alltagsprozesse vereinfachen. Für Handwerksbetriebe und Bauunternehmen ist dies ein Signal: Effiziente digitale Lösungen im eigenen Betrieb können langfristig nicht nur Zeit sparen, sondern auch strategischen Wert generieren. Die Art, wie Daten organisiert, dokumentiert und weitergegeben werden, wird zunehmend zum Wettbewerbsfaktor. Unternehmen, die früh digitalisieren, positionieren sich stärker – sei es für Wachstum oder einen späteren Exit.

Einordnung für die Bauwirtschaft

Die Bauwirtschaft bleibt im Vergleich zu anderen Branchen oft zurückhaltend bei Digitalisierung. Doch das Beispiel aus der „Höhle der Löwen“ verdeutlicht: Wer digitale Prozesse beherrscht, schafft messbare Unternehmenswerte. Gerade im Handwerk zahlt sich Transparenz durch Software-Lösungen aus – etwa bei Auftragsabwicklung, Zeiterfassung oder Dokumentation. Digitale Tools können helfen, solche Prozesse effizienter zu organisieren.