Trump gegen eigenen Mann

US-Präsident Donald Trump greift erneut die US-Notenbank Federal Reserve scharf an – diesmal jedoch ausgerechnet nach einer Zinserhöhung durch ihren von ihm ernannten Vorsitzenden Jerome Warsh. Eigentlich hatte Trump stets eine expansive Geldpolitik gefordert, um Wachstum und Börsenkurse zu befeuern. Doch die unabhängige Fed bleibt ihrem Kurs treu und handelt gegen politischen Druck.

Ökonomen begrüßen Zinsentscheid

Während Trump von einer "Verschwörung" gegen seine Wirtschaftspolitik spricht, zeigen sich Volkswirte erleichtert über die Zinserhöhung. Sie sehen darin ein Zeichen für die Stabilität der Geldpolitik und die Unabhängigkeit der Fed – auch gegenüber dem Präsidenten. Die Maßnahme soll gegen eine Überhitzung der Wirtschaft wirken und die Inflation im Zaum halten.

Was bedeutet das für Bauunternehmen?

Steigende Zinsen in den USA haben globale Auswirkungen. Für deutsche Bauunternehmen bedeutet das indirekt tendenziell höhere Finanzierungskosten, besonders wenn sie internationale Kredite nutzen oder in exportabhängigen Lieferketten arbeiten. Auch die Entwicklung von Baupreisen und Materialkosten kann sich dadurch mittelbar beeinflussen.