KI und ePA-Daten als Wachstumstreiber

Beim Health Data Summit wurde deutlich: Das Forschungsdatenzentrum (FDZ) strebt eine führende Rolle in Europa an. Durch die Kombination von KI-Technologien und Daten aus elektronischen Patientenakten (ePA) soll eine umfassende Forschungsinfrastruktur entstehen. Ziel ist es, medizinische Erkenntnisse schneller zu generieren und Innovationen voranzutreiben.

Herausforderungen bei Umsetzung

Trotz ehrgeiziger Pläne gibt es Hürden. Die Datenqualität aus den ePA-Systemen ist uneinheitlich, was die Nutzung für KI-Anwendungen erschwert. Zudem kritisieren Experten das Tempo der Digitalisierung sowie die mangelnde Benutzerfreundlichkeit der Systeme. Ohne verlässliche, strukturierte Daten kann KI ihre Potenziale nicht ausschöpfen.

Einordnung für die Bauwirtschaft

Auch wenn das FDZ im Gesundheitsbereich angesiedelt ist, bietet das Vorhaben wichtige Lektionen für die Bauwirtschaft. Auch hier werden zunehmend KI und digitale Datenquellen genutzt – etwa für Baustellenüberwachung, Energieeffizienz oder Facility Management. Die Erfahrungen aus dem FDZ zeigen: Erfolg hängt von der Datenqualität und Nutzerakzeptanz ab. Digitale Tools können helfen, solche Prozesse effizienter zu organisieren.