Neue Gebühr für Paketimporte ab November

Ab November 2023 wird die Einfuhr kleiner Pakete aus Drittländern wie China in die EU teurer. Die Europäische Union führt eine neue 2-Euro-Gebühr für paketweise eingeführte Waren ein, die bisher zollfrei waren. Diese Maßnahme zielt darauf, die Flut billiger Produkte zu bremsen, die den europäischen Markt überlasten.

Was bedeutet das für Bauunternehmen?

Viele Bauunternehmen und Handwerksbetriebe beziehen Werkzeuge, Kleinteile oder Spezialmaterialien direkt aus Fernost. Durch die neue Gebühr steigen künftig die Einkaufskosten für solche Artikel, selbst bei geringem Warenwert. Besonders betroffen sind Betriebe, die auf Online-Plattformen einkaufen, um schnell und kostengünstig an Material zu kommen.

Einordnung für die Bauwirtschaft

Die Regeländerung betrifft nicht nur Konsumgüter, sondern auch Baubedarf wie Schrauben, Elektroinstallationsteile oder Spezialwerkzeuge. Die bisherige Zollbefreiung für Sendungen unter 150 Euro führte zu hohen Einsparungen – diese Vorteile schwinden nun. Die neue Gebühr könnte sich auf die Kalkulation von Bauprojekten auswirken, insbesondere bei kleineren, aber häufigen Einkäufen.