Stabilisierung der Anbaufläche

Die aktuellen Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen, dass die Getreideanbaufläche in Deutschland im Jahr 2026 auf 6,03 Millionen Hektar anwachsen wird. Dies entspricht einem Anstieg von 1,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Nach einem dramatischen Rückgang im Jahr 2024, der auf ungünstige Witterungsbedingungen zurückzuführen war, hat sich die Anbaufläche wieder erholt und übertrifft nun die Werte von 2023.

Winterweizen als Hauptkultur

Besonders bemerkenswert ist, dass fast die Hälfte der Anbaufläche im Jahr 2026 für Winterweizen, einschließlich Dinkel, genutzt wird. Mit 2,9 Millionen Hektar stellt dies einen Anstieg von 1,5 % im Vergleich zu 2025 dar. Diese Entwicklung könnte nicht nur die Verfügbarkeit von Rohstoffen beeinflussen, sondern auch die Preise auf dem Markt.

Auswirkungen auf die Bauwirtschaft

Die Stabilisierung der Getreideanbaufläche hat potenzielle Auswirkungen auf die Bau- und Handwerksbranche. Eine verbesserte Verfügbarkeit von landwirtschaftlichen Rohstoffen kann die Preise stabilisieren, was für Bauunternehmen von Bedeutung ist. Insbesondere in Zeiten steigender Baukosten kann dies eine Entlastung darstellen, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Projekte effizienter zu planen und durchzuführen.