Rekordniveau bei Gewerbesteuereinnahmen

Die deutschen Gemeinden haben im Jahr 2025 rund 76,4 Milliarden Euro an Gewerbesteuereinnahmen brutto erzielt. Das geht aus aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von 1,5 Prozent beziehungsweise rund 1,1 Milliarden Euro. Seit 2021 steigen die Einnahmen kontinuierlich und erreichten damit bereits zum sechsten Mal in Folge nach der Pandemie ein neues Hoch.

Langfristige Erholung nach der Krise

Nach dem Rückgang im Corona-Jahr 2020 hat sich die gewerbliche Wertschöpfung in Deutschland spürbar erholt. Die steigenden Gewerbesteuereinnahmen seit 2021 zeigen eine robuste Entwicklung der Unternehmenstätigkeit. Besonders in städtischen Regionen profitieren Kommunen von der Stabilität mittelständischer Betriebe und Investitionen in Gewerbegebieten. Die Zeitreihe seit 1991 zeigt, dass das Niveau 2025 den höchsten jemals gemessenen Wert darstellt.

Was bedeutet das für Bauunternehmen?

Für die Bauwirtschaft ist dieser Trend ein positives Signal. Steigende Gewerbesteuereinnahmen deuten auf eine gesunde Unternehmensentwicklung hin – auch im Baugewerbe. Ein florierendes Gewerbe führt oft zu mehr Bauinvestitionen, sei es in Form von Neubauten, Sanierungen oder Erweiterungen von Betriebsstätten. Dies wirkt sich direkt auf die Auftragslage von Bauunternehmen und Handwerksbetrieben aus.