Präzise Nutzung durch Stromanalyse

Ein modifiziertes Shelly-Energiemessgerät erfasst mehr als 2.000 Messwerte pro Sekunde. Dadurch kann der Gesamtstromverbrauch in Echtzeit zerlegt werden, um den Einsatz einzelner Werkzeuge zu identifizieren. Jedes Gerät erzeugt beim Einschalten ein charakteristisches Stromprofil – einen sogenannten elektrischen Fingerabdruck. Diese Signatur ermöglicht es, Maschinen wie Bohrhammer oder Sägen eindeutig zu unterscheiden, ohne zusätzliche Sensoren anzubringen.

Wie funktioniert die Technik?

Das System analysiert hochfrequente Schwankungen im Stromfluss, die typisch für den Anlauf und Betrieb spezifischer Geräte sind. KI-Algorithmen lernen die Muster einzelner Werkzeuge und ordnen laufende Verbrauchsdaten automatisch zu. So wird sichtbar, wann welches Gerät wie lange läuft – ganz ohne manuelle Eingriffe oder direkte Verkabelung jedes Tools.

Was bedeutet das für Bauunternehmen?

Für Baustellen bietet diese Methode ein kostengünstiges Monitoring der Maschinennutzung. Betriebe können Auslastung, Wartungsintervalle und Energiekosten genauer verfolgen. Auch Diebstahlschutz oder unbefugte Nutzung sind damit besser kontrollierbar. Die Technik setzt keine Umbauten voraus und lässt sich einfach nachrüsten.