Projektumfang und technische Planung

Die Kinzigtalsperre in Hessen wird künftig nicht nur Hochwasserschutz sichern, sondern auch Trinkwasser liefern. Mit einer geplanten Jahresmenge von 9 Millionen Kubikmetern soll die Talsperre künftig eine wichtige Rolle in der regionalen Wasserversorgung spielen. Dafür ist der Neubau eines Wasserwerks sowie eine rund 8 Kilometer lange Fernleitung vorgesehen, die das aufbereitete Wasser in das Versorgungsnetz einspeist.

Umbau bestehender Infrastruktur

Ursprünglich diente die Kinzigtalsperre primär der Hochwasserregulierung und der Grundwasseranreicherung. Die Erweiterung um eine Trinkwasserfunktion erfordert technische Anpassungen und den Bau neuer Anlagenkomponenten. Die Aufbereitung des Wassers muss künftig nach Trinkwasserverordnung erfolgen, was höhere Anforderungen an Filterung, Desinfektion und Qualitätssicherung stellt.

Was bedeutet das für Bauunternehmen?

Projekte wie die Umwandlung der Kinzigtalsperre bieten Chancen für Ingenieurbüros, Tiefbauunternehmen und Spezialfirmen im Bereich Wasseraufbereitung. Ausschreibungen für den Rohrleitungsbau, den Anlagenbau und die Elektro- sowie Steuerungstechnik sind zu erwarten. Die Kombination aus bestehender Infrastruktur und neuen Anforderungen erfordert Erfahrung im Sanierungs- und Erweiterungsbau.