Insolvenzen steigen auf Rekordniveau

Im April 2023 meldeten insgesamt 2276 Unternehmen Insolvenz an, was den höchsten Stand seit 14 Jahren darstellt. Im ersten Quartal summierten sich die Anträge auf über 8500. Diese Entwicklung wirft Fragen zur Stabilität verschiedener Branchen auf, insbesondere im Hinblick auf den Verkehrs- und Lagereisektor.

Was bedeutet das für Bauunternehmen?

Der Verkehrs- und Lagereisektor ist für viele Bauunternehmen ein wichtiger Partner. Eine Zunahme von Insolvenzen in diesem Bereich könnte zu Verzögerungen bei Lieferungen und Baustellenabläufen führen. Bauunternehmen sollten sich auf mögliche Engpässe einstellen und ihre Lieferketten genau beobachten, um rechtzeitig reagieren zu können.

Einordnung für die Bauwirtschaft

Die Bauwirtschaft könnte durch die Insolvenzen in anderen Sektoren indirekt betroffen sein. Wenn Logistikunternehmen in Schwierigkeiten geraten, könnte dies die Materialbeschaffung und den Transport von Baustellenmaterialien beeinträchtigen. Eine vorausschauende Planung und Diversifizierung der Zulieferer sind daher ratsam.

Praxisbeispiel

Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, dass ein Bauunternehmen, das auf einen einzigen Logistikdienstleister angewiesen war, erhebliche Verzögerungen erlebte, als dieser Insolvenz anmeldete. Eine breitere Aufstellung der Partner kann helfen, solche Risiken zu minimieren.