Barbara Buser und der Jane Drew Prize 2026

Die renommierte Architektin Barbara Buser erhält den Jane Drew Prize 2026, der jährlich an herausragende Architektinnen verliehen wird. Diese Auszeichnung würdigt Frauen, die durch ihre Arbeit das Ansehen und die Rolle von Frauen in der Architektur stärken. Buser ist besonders für ihre Pionierarbeit im Bereich des zirkulären Bauens bekannt.

Pionierarbeit im zirkulären Bauen

Bereits seit den 1990er-Jahren beschäftigt sich Buser intensiv mit Strategien zur Wiederverwendung und Ressourcenschonung. Ihre Initiativen, wie die Gründung der Bauteilbörse Basel und des Thinktanks denkstatt sàrl, haben die Diskussion um nachhaltiges Bauen maßgeblich geprägt. Ihr Büro, baubüro in situ, beschäftigt heute über sechzig Mitarbeitende und hat zahlreiche Projekte realisiert, die den Prinzipien des zirkulären Bauens folgen.

Einfluss auf die Bauwirtschaft

Busers Engagement zeigt, wie wichtig nachhaltige Praktiken im Bauwesen sind. Ihre Projekte, wie die Aufstockung des K118 in Winterthur, setzen Maßstäbe für eine ressourcenschonende Bauweise. Diese Ansätze sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll, da sie langfristige Kosten senken können.

Was bedeutet das für Bauunternehmen?

Die Auszeichnung von Barbara Buser unterstreicht die wachsende Bedeutung von zirkulärem Bauen in der Bauwirtschaft. Bauunternehmen sollten diese Trends im Blick behalten und ihre Strategien entsprechend anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Digitale Tools können helfen, solche Prozesse effizienter zu organisieren.