Speicherengpass verteuert Kleinstcomputer

Die globale Knappheit an Speicherchips trifft zunehmend auch kleine, preiswerte Rechner wie den Raspberry Pi. Bisher als kostengünstige Lösung für einfache Automatisierungsaufgaben beliebt, werden die Minicomputer nun teurer. Grund ist die hohe Nachfrage nach RAM-Komponenten, die auch in diesen Geräten verbaut werden.

Nvidias KI-Desktop mit reduziertem RAM

Auch der US-Chiphersteller Nvidia spürt die Auswirkungen: Sein neu vorgestellter KI-Desktop DGX Spark kommt in einer Einstiegsvariante mit weniger Arbeitsspeicher auf den Markt. Dies ist eine direkte Reaktion auf die angespannte Verfügbarkeit von HBM- und DDR-Speichern, die besonders in leistungsstarken KI-Systemen benötigt werden.

Einordnung für die Bauwirtschaft

Für Bauunternehmen und Handwerksbetriebe könnte dies Folgen haben. Viele setzen auf kostengünstige digitale Systeme – etwa zur Baustellenüberwachung, Sensordatenverarbeitung oder Steuerung von Baustellen-Tools – die oft auf Raspberry Pis oder ähnlichen Plattformen basieren. Steigende Preise könnten die Digitalisierung im Handwerk verteuern oder verlangsamen.