Sanierung eines historischen Bauwerks

In Tiefenbach, nördlich von Passau, wurde ein Bauernhaus aus dem Jahr 1601 erfolgreich saniert. Trotz massiver Schäden wie Wassereintritt und Fäulnis erklärten mehrere Experten das Gebäude für nicht sanierbar. Dank der Hartnäckigkeit der Eigentümerfamilie und der Unterstützung durch die Denkmalpflege erstrahlt das Haus heute wieder in neuem Glanz.

Die Rolle der Denkmalpflege

Die Sanierung, die von dem Architekturbüro Maximilian Hartinger aus München und Berlin geleitet wurde, erhielt den renommierten BDA-Preis max40. Dies verdeutlicht die Bedeutung der Denkmalpflege und die Notwendigkeit, historische Gebäude zu erhalten. Eine dendrochronologische Untersuchung bestätigte das hohe Alter des Hauses und half, die richtige Sanierungsstrategie zu entwickeln.

Wertschätzung historischer Bauten

Das Beispiel des Bauernhauses zeigt, dass auch stark beschädigte historische Gebäude durch fachliche Expertise und Engagement gerettet werden können. Die frische Perspektive der neuen Bewohnerin, die sich für eine Neubewertung des Bestands einsetzte, war entscheidend für den Erhalt des kulturellen Erbes.