Politische Unruhe belastet den Euro

Die Gemeinschaftswährung notiert derzeit auf einem niedrigen Stand. Auslöser sind politische Unruhen in Frankreich und Spanien, die Vertrauen in die Stabilität der Eurozone erschüttern. Hinzu kommt die anhaltend hohe Staatsverschuldung in mehreren europäischen Ländern, die Investoren verunsichert.

Was bedeutet das für Bauunternehmen?

Ein schwächerer Euro verteuert Importe – besonders Baustoffe, die aus Drittstaaten bezogen werden. Steigen die Einkaufspreise, wirkt sich das direkt auf die Kalkulation laufender und geplanter Bauprojekte aus. Gleichzeitig könnte die Finanzierung teurer werden, falls die Zinsen aufgrund von Marktunsicherheiten anziehen.

Einordnung für die Bauwirtschaft

Für Bauunternehmen bedeutet die aktuelle Entwicklung erhöhte Planungsunsicherheit. Vor allem bei langfristigen Projekten mit fester Preisbindung wird es schwieriger, Kosten zu kalkulieren. Unternehmen sollten daher aktuelle Entwicklungen im Wechselkurs und bei Rohstoffpreisen genau im Blick behalten und Absicherungsstrategien prüfen.