Wachsende Bedrohung durch Drohnen

Drohnen sind mittlerweile leicht zugänglich und preiswert. Was für Privatanwender ein technisches Spielzeug ist, stellt für Baustellenbetreiber eine zunehmende Sicherheitsgefahr dar. Laut Bundeskriminalamt gab es im Jahr 2025 über 1.000 verdächtige Drohnensichtungen – Tendenz steigend. Insbesondere bei Großprojekten oder sensiblen Infrastrukturen steigt die Gefahr von Ausspähung, Sabotage oder Verzögerungen.

Technische und rechtliche Hürden

Trotz fortschreitender Technologie hapert es an flächendeckenden Abwehrsystemen. Verfügbare Lösungen zur Drohnenabwehr sind oft teuer, komplex in der Handhabung und unterliegen strengen rechtlichen Vorgaben. So ist das bloße Abschalten oder Stören von Drohnen ohne behördliche Genehmigung in Deutschland nicht erlaubt. Das erschwert den Schutz vor unbefugtem Luftraumzugriff erheblich.

Was bedeutet das für Bauunternehmen?

Bauunternehmen müssen zunehmend auch luftseitige Risiken in ihre Sicherheitskonzepte einbeziehen. Vor allem bei Projekten mit hohem Sicherheitsbedarf – etwa im Bereich Energie, Verkehr oder Regierungsbauten – ist ein professionelles Drohnenmonitoring sinnvoll. Digitale Tools können helfen, solche Prozesse effizienter zu organisieren.