Über 160 Sabotageverdachtsfälle in 2026

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat in einem internen Lagebild für das Jahr 2026 mehr als 160 mutmaßliche Sabotageakte auf Baustellen dokumentiert. Die Zahlen, die dem NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung vorliegen, zeigen eine deutliche Zuspitzung der Lage. Besonders betroffen sind Infrastrukturprojekte und Großbaustellen, die im Fokus von Sabotageverdächtigen stehen.

Über 740 verdächtige Drohnensichtungen

Neben den Sabotageakten verzeichnet das BKA auch über 740 verdächtige Drohnensichtungen. Drohnen werden dabei nicht nur zur Aufklärung, sondern möglicherweise auch zur Vorbereitung von Sabotagehandlungen eingesetzt. Die Behörden warnen vor einer zunehmenden technologischen Bedrohung, die schwer zu kontrollieren ist.

Einordnung für die Bauwirtschaft

Die Zahlen unterstreichen, dass Sicherheit auf Baustellen nicht mehr nur ein organisatorisches, sondern zunehmend ein sicherheitspolitisches Thema ist. Bauunternehmen müssen mit erhöhtem Schutzbedarf rechnen – sowohl physisch als auch digital. Eine lückenlose Baustellendokumentation und der Schutz vor unbefugtem Zugriff gewinnen an Bedeutung. Digitale Tools können helfen, solche Prozesse effizienter zu organisieren.