KI als Wachstumstreiber

Marc Billeb, neuer Deutschlandchef von PwC, sieht Künstliche Intelligenz als zentralen Hebel für den wirtschaftlichen Aufschwung. Im Interview nennt er drei Faktoren, die Deutschland wieder nach vorn bringen können: mehr Investitionen in Technologie, bessere Rahmenbedingungen für Innovation und eine stärkere Anpassung der Arbeitswelt an KI. Gerade in kapitalintensiven Branchen wie dem Bau könne KI helfen, Prozesse zu beschleunigen und Kosten zu senken.

Was bedeutet das für Bauunternehmen?

Für Bauunternehmen bedeutet dies, dass KI nicht länger nur ein Zukunftsthema ist, sondern bereits heute in Planung, Kalkulation und Baustellenmanagement eingesetzt werden kann. Beispiele sind die automatisierte Erkennung von Planungsfehlern oder die Vorhersage von Verzug durch Wetter- und Lieferdaten. Wer KI früh integriert, gewinnt an Wettbewerbsvorteil – besonders in Zeiten knapper Ressourcen.

Einordnung für die Bauwirtschaft

Billeb betont, dass junge Fachkräfte heute nicht nur fachliche, sondern auch digitale und analytische Kompetenzen mitbringen müssen. In der Bauwirtschaft wird die Nachfrage nach Mitarbeitenden steigen, die mit digitalen Werkzeugen umgehen können. KI ersetzt dabei nicht den Menschen, sondern entlastet ihn bei repetitiven Aufgaben – etwa bei der Dokumentation oder der Nachkalkulation von Bauleistungen.