Massiver Datenmissbrauch durch Chrome-Erweiterungen

Sicherheitsforscher haben eine große Zahl an manipulativen Chrome-Add-ons entdeckt. Insgesamt 319 Erweiterungen, die zusammen über 13 Millionen Mal installiert wurden, leiten Suchanfragen heimlich um. Ziel ist die Generierung von Werbeeinnahmen durch gefälschten Traffic. Die Add-ons greifen dabei in den Browserverkehr ein und können Nutzerdaten abfangen.

Wie funktioniert die Manipulation?

Die betroffenen Erweiterungen nutzen sogenannte Traffic-Umleitungen. Sobald ein Nutzer eine Suchanfrage startet, wird diese über Drittanbieter geleitet. Dadurch profitieren die Betreiber von Werbeeinnahmen, während Nutzer oft unveränderte Ergebnisse sehen. Die Hintermänner bleiben lange unerkannt, da die Erweiterungen im offiziellen Chrome Web Store gelistet waren.

Einordnung für die Bauwirtschaft

Auch Bauunternehmen sind betroffen, wenn Mitarbeiter im Büro oder auf der Baustelle private Erweiterungen nutzen. Gerade bei der Recherche nach Baupreisen, Materiallieferanten oder technischen Lösungen kann manipulierter Traffic zu falschen Entscheidungen führen. Zudem steigt das Risiko von Datenlecks bei sensiblen Projektdaten.