Geplante Steuer auf Datennutzung

Im französischen Parlament wird über einen Antrag diskutiert, der die Nutzung von Internetdaten künftig mit 5,5 Cent pro Gigabyte besteuern soll. Die Maßnahme zielt darauf ab, neue Einnahmequellen zu schaffen, stößt aber bei Wirtschaftsvertretern auf massive Kritik. Unternehmen befürchten, dass die zusätzlichen Kosten den Einsatz digitaler Technologien behindern.

Widerstand aus der Wirtschaft

Erste Branchenverbände und Technologieunternehmen lehnen die geplante Internetsteuer scharf ab. Sie argumentieren, dass höhere Datenkosten insbesondere kleine und mittlere Unternehmen belasten würden. Gerade in digitalabhängigen Bereichen wie der Baubranche, wo Cloud-Lösungen, BIM-Modelle und IoT-Anwendungen zunehmend genutzt werden, könnte die Steuer Innovationen ausbremsen.

Was bedeutet das für Bauunternehmen?

Bauunternehmen, die auf digitale Baustellenverwaltung oder Echtzeitdatenübertragung setzen, müssten mit steigenden Betriebskosten rechnen. Projektierungssoftware, die große Datenmengen erfordert, oder mobile Anwendungen auf der Baustelle könnten sich durch die geplante Abgabe verteuern. Internationale Bauprojekte in Frankreich wären besonders betroffen.