China stoppt Wolfram-Exporte

Der Exportstopp für Wolfram durch China trifft global die Industrie. Als weltweit führender Produzent kontrolliert das Land einen Großteil der Vorkommen und Verarbeitung. Seit dem Stopp müssen europäische Unternehmen auf alternative Quellen oder eigene Recyclingstrategien setzen – doch bisher passiert zu wenig.

Europa bleibt untätig

Karlheinz Wex, Chef des größten europäischen Wolframverarbeiters, kritisiert scharf die fehlende Strategie Europas. Während die USA bereits Gegenmaßnahmen ergreifen, bleibe die EU untätig. Dabei gilt Wolfram als kritischer Rohstoff für Hightech- und Baubranche – etwa für Hartmetallwerkzeuge, die im Tiefbau und bei der Betonbearbeitung unverzichtbar sind.

Was bedeutet das für Bauunternehmen?

Ein Mangel an Wolfram kann indirekt zu steigenden Kosten für Maschinen und Werkzeuge führen. Bauunternehmen, die auf Hartmetallwerkzeuge angewiesen sind, könnten von Preiserhöhungen betroffen sein. Zudem zeigt die Situation, wie wichtig eine sichere Rohstoffversorgung auch für scheinbar periphere Baustoffe ist.