Preisdruck an der Tankstelle steigt

Die Preise für Benzin und Diesel ziehen weiter an. Grund dafür sind steigende Ölnotierungen auf internationalen Märkten. Besonders in ostdeutschen Bundesländern zeigen sich deutliche Preisanstiege. Dort werden bereits jetzt Preise von knapp unter drei Euro pro Liter verzeichnet. Der Tankstellenverband sieht bei anhaltender Entwicklung die Marke von drei Euro pro Liter durchaus als realistisch an.

Was bedeutet das für Bauunternehmen?

Höhere Spritpreise belasten direkt die Betriebskosten von Bauunternehmen und Handwerkern. Transporte, Baustellenanfahrten und der Einsatz von mobilen Arbeitsmaschinen werden teurer. Da viele Betriebe auf Diesel angewiesen sind – etwa Bagger, LKW oder Stromerzeuger – wirkt sich die Entwicklung unmittelbar auf die Kalkulation von Aufträgen aus. Wer nicht flexibel auf die Kostenentwicklung reagiert, riskiert Margenverluste.

Einordnung für die Bauwirtschaft

Die aktuelle Entwicklung zeigt, wie stark die Bauwirtschaft von Energiepreisen abhängt. Schon geringe Erhöhungen beim Kraftstoff können sich bei häufigen Fahrten oder langen Strecken stark summieren. In Kombination mit bereits hohen Materialpreisen für Stahl, Beton oder Holz erhöht sich der Druck auf die Unternehmensplanung. Eine genaue Kostenerfassung wird daher immer wichtiger, um Preissteigerungen transparent zu machen.